Die Entwicklung unseres MKF's

Sehr viele Jahre ist es her, da spielten schon einige von uns mit dem Gedanken einen Motorradclub zu gründen. Ort des Geschehens… die Stahl-Bar in der Kapellenstraße zu Faulbach.

Am 11.01. 1981 war es dann soweit: Franz Amrhein, Konrad Roth, Helmut Weiner, Martin Stahl, Michael Hamann und Elmar Wießmann gründeten einen Club mit dem Namen "Hub-Bube-Faulbach". Erster Vorstand dieses -nicht nur- Motorrad-Club's war Michael Hamann.

Weitere 4 Wochen später kamen 3 motorradbegeisterte, junge Freaks hinzu. Diesen waren:
Helmut Fecher (Honda 500 F)
Bertram Naun (Suzuki 400)
Roland Tretter (Jamaha XJ 400)

Aufnahmeort für diese 3 war die berüchtigte Kellerbar bei Roth's.

Schnell hatte man auch einen eigenen Trinkspruch: Hub-Bube-Achtung: 3,4,Hub… Hub, Hub!.... Glas ansetzen und austrinken, so einfach war das damals.

Zur Aufnahme in den Club waren wichtige Kriterien zu erfüllen:
1. Trinkfestigkeit (hatte Body damals noch nicht)
2. Besitz einer Fahrerlaubnis Führerschein Klasse 1
3. Besitz eines Motorrades mit gültiger Straßenzulassung

Zwei der damals neun Mitglieder traten relativ schnell wieder aus: Helmut Weiner und Elmar Wießmann. Die beiden fuhren zwar damals feste Motorrad, hatten aber keinen Führerschein (kann man heute schreiben… ist verjährt).

Die ersten Ausritte den Höllenmaschinen bewegten sich meistens zwischen 30 - 50 KM im Umkreis. Wichtig war ein lauter Auspuff und ein Tankstopp der Biker. Aber nicht um ihre Maschinen zu tanken, nein der Tank des Fahrers war nach 30 KM schon leer.

Noch im Mai 1981 gab es weiteren Nachwuchs im Club: Martin Weber und Gerd Wolf traten den Hub-Buben bei. Gültige Kaufverträge für ihre "Mühlen" hatten die beiden bei der feierlichen Aufnahme dabei.

Den 1. Pokal auf einem Treffen errang man noch im Mai 1981 in Eberstadt.
Einen der größten Pokale der Clubgeschichte verdienten wir uns im Juli 1981 in Lörrach, nahe der Schweizer Grenze.

Auch der erste Ausfall einer Guzzi gab es in Lörrach zu verzeichnen, viele…. viele…. weitere Defekte an Guzzies sollten noch folgen.

Der rasante Aufstieg der Hub-Bube-Faulbach setzte sich fort. Bald war man in ganz Deutschland ein Begriff. Selbst in der Bildzeitung war damals zu lesen: Hub-Bube-Faulbach sind auf Motorradtreffen gewesen.
So wuchs der Club weiter: Mitglied um Mitglied, Motorrad um Motorrad….

Es wurde eingeführt dass bei einer Neuaufnahme der "Frischling" einen Liter Alkohol, natürlich einen selbst gemischten Spezialcocktail, auf Ex trinken mußte. Die ersten die dies schafften und überlebten waren Fränk Rüd und Michael Fertig.

Dann ging es um die Lokalitäten. Neue Räume mussten her, denn die Bar's waren zu klein geworden. Schnell wurde man fündig…. das Schützenhaus in Faulbach wurde auserkoren. Ein Raum im Untergeschoß wurde renoviert und sollte von da an unser Clubraum sein. Doch leider kam es relativ schnell zu Unstimmigkeiten mit einigen Mitgliedern des Schützenvereins. Doch welch ein Glück…. die Gemeinde Faulbach stellte den Motorradjungs einen Raum zur Verfügung: "Die Schul" war geboren. Ein Traum ging in Erfüllung…. ein eigener Clubraum zum Treffen, Feiern und Diskutieren.

Helmut Fecher wählte man damals zum Vorstand der Hub-Bube. Wenn man ganz leise ist kann man den Hub-Bube-Trinkspruch aus seinem Munde noch heute hallen hören, und überall auf Festen und Feiern war dieser Spruch mittlerweile bekannt.

Der Mitgliederstand von damals 32 edlen Burschen wurde bald erreicht.

Zwischen 1982 und 1984 wurden aus den Hub-Buben die Motorrad-Kumpels-Faulbach. Das genaue Datum ist leider nicht bekannt. Eine feste Vorstandschaft mit 1. und 2. Vorstand, Kassier, Schriftführer und 2 Beisitzern wurde gewählt.

Seit 1985 ist "Body" Roland Tretter unser 1. Vorstand (Grund: wenn ein größerer Vorstand wäre, würde er bei Gruppenbildern die Hinteren verdecken).

1985 veranstaltete man das 1. Freundschaftstreffen am Waldspielplatz. Viele schöne Treffen sollten noch folgen.

Seit Sommer 1989 nennt der Club einen Grillplatz sein eigen. Mit viel Mühe und Arbeit wurde der alte Garten hinter der "Schul" hergerichtet. Auch an die Clubkinder wurde dabei gedacht, ein Sandkasten, Schaukel und Spielgeräte wurden angeschafft.

Nach vielen vielen Jahren lebt unser Club immer noch. Mittlerweile zählen wir 39 Mitglieder. Großartig ist der Zusammenhalt, die Kameradschaft und die Gute Zusammenarbeit der Mitglieder und deren Frauen.
Und da wir einer der Kinderreichsten Clubs Deutschlands sind (39 Mitglieder, 78 Kinder…. -hehe, außer Motorradfahren kennen und können wir noch andere schöne Dinge-), und schon heute unsere Kids eifrig bei unserem Treffen helfen, haben wir eigentlich keine Bange dass die Faszination in und um unseren Club ein jähes Ende findet.

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